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Blog2019-10-04T13:29:07+02:00

Dortmund weltweit

In vielen Gemeinden und im Kirchenkreis Dortmund findet ökumenische Gemeinschaft lebendigen Ausdruck in regelmäßigem Austausch und Projekten mit kirchlichen Partnern in aller Welt. Immer wieder besuchen deshalb auch Delegationen des Kirchenkreises die Partnerkirchen in anderen Ländern. Hier gibt’s die Berichte live von unterwegs.

Aktuelle Beiträge

Women in Bolenge start their own fundraising project to buy a new car

4. April, 2022|Allgemein, Bolenge Blog DRK|

On Sunday, March 20, 2022, the women in the Bolenge church district in the Democratic Republic of the Congo started a three-year fundraising project in a service. The women want to collect money over the next three years to buy a TOYOTA pick-up together, which they can use to transport vegetables and fruit from the surrounding villages to the weekly market. So far, the women have used public taxis or ride on trucks – but this costs them a lot of money and they are not flexible in terms of time. Mama Belinda, chairwoman of the women’s work in the Dortmund partner church district of Bolenge, and at the same time chairwoman of the Dortmund partnership group in Bolenge, describes the project as follows:

1) Is it really worth buying an expensive new car with all the complicated technology?
“We consider a new vehicle rather than a used vehicle because a used vehicle risks causing us major losses through frequent breakdowns. A new vehicle has long-term guarantees with no major breakdowns that could lead to the cessation of our activities. We are not thinking of a new vehicle with complicated technology, but a new vehicle with ordinary technology, brands that can be used in the city of Mbandaka and the region, such as a TOYOTA.”

2) In terms of maintenance, do you manage to service and maintain this car in the region?
“The maintenance and care of the vehicle is not a problem as we have mechanics nearby who can repair the vehicle if necessary. The driver who has to work with us on this project must also have TOYOTA maintenance skills.”

3) „What are the next steps?“
We have already taken a first step: On Sunday, March 20th, 2022, the fundraising service for the congregations of the land axis, led by the mothers, took place. The PSP (Superintendent in Bolenge) and I will do a tour on the river axis to take on the contribution of the parishes. You will be informed of the final result in due course.”

4) Do you have a financing plan? What are the expected costs for the suites? And how do you finance them?
„We have a financing plan that extends over three years. The average per year is estimated at US$3,350. So after 3 years we will have $10,000 together. We women have opened our own bank account in USD, where we have already deposited the collected collection from 03/20/2022 and every time we collect more money, we will also deposit it there. The steps to purchase the vehicle will begin once we have reached $10,000 in total. Our financing plan takes our economic realities into account. We are determined to reach $10,000 in three years. Our brother and colleague Oscar Pekombe advised us on pricing in Kinshasa so we could get an idea of ​​the acquisition costs and also estimate other river freight costs to Mbandaka.

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Frauen in Bolenge starten Fundraising-Aktion für ein eigenes Auto

4. April, 2022|Allgemein, Bolenge / DR Kongo|

Am Sonntag, dem 20. März 2022 haben die Frauen im Kirchenkreis Bolenge in der Demokratischen Republik Kongo in einem Gottesdienst den Auftakt zu einem dreijährigen Fundraising-Projekt gestartet. Die Frauen möchten in den kommenden drei Jahren Geld sammeln, um sich gemeinsam einen TOYOTA-Pick-Up zu kaufen, mit dem sie Gemüse und Obst von den umliegenden Dörfern zum wöchentlichen Markt transportieren können. Bislang benutzen die Frauen öffentliche Taxis oder fahren auf Lastwagen mit – dies kostet sie aber sehr viel Geld und sie sind zeitlich nicht flexibel.
Mama Belinda, Vorsitzende der Frauenarbeit im Dortmunder Partnerkirchenkreis Bolenge, und zugleich Vorsitzende des Partnerschaftskreises Dortmund in Bolenge, beschreibt das Projekt wie folgt:

1) Lohnt sich die Anschaffung eines teuren Neuwagens mit all der komplizierten Technik wirklich?
„Wir ziehen ein Neufahrzeug und kein Gebrauchtfahrzeug in Betracht, da ein Gebrauchtfahrzeug Gefahr läuft, uns durch häufige Pannen in große Verluste zu stürzen. Ein neues Fahrzeug hat langfristige Garantien ohne größere Pannen, die zur Einstellung unser Aktivitäten führen könnten. Wir denken nicht an ein neues Fahrzeug mit komplizierter Technologie, sondern an ein neues Fahrzeug mit gewöhnlicher Technologie, also Marken, die in der Stadt Mbandaka und in der Region verwendet werden können, wie zum Beispiel ein TOYOTA mit Karosserie.“ (mehr …)

Weltgebetstag der Frauen – erste Eindrücke von den Vorbereitungen

1. Februar, 2022|Großbritannien|

Die erste Rückmeldung auf die Weltgebetstagsinfo – Veranstaltung kam aus England. Unser englischer Partnerschaftsleiter Keith Archer schrieb: thanks to the whole team for organising such an informative, enjoyable and encouraging couple of hours! Wie schön zu hören! Keith war einer der wenigen männlichen Teilnehmer der Zoom Veranstaltung.

Mir haben die drei eingespielten Interviews mit zwei Frauen und einem Mann aus Nordirland, Wales und England sehr  gefallen. Sie waren recht persönlich und informierten sehr gut über die unterschiedliche Sicht der Menschen in ihrem jeweiligen Landesteil. Das WGT Motto „Zukunftsplan Hoffnung“ wurde von ihnen gerne aufgenommen. Die Hoffnung des nordirischen Interviewpartners war dabei so weitgehend, dass er den Brexit nur als kleinen „Stolperstein“ betrachtete und seine Hoffnung auf das zukünftige Zusammenleben aller Iren richtete.

Die Interviewpartnerin aus Wales, eine methodistische Pfarrerin, betonte, sich als Europäerin zu fühlen, andererseits sei sie aber stolz, Waliserin zu sein. In Wales werden Migrant*innen offen empfangen. Ein Inter Faith Netzwerk bietet Unterstützung. Man versucht so die allgemeine Säkularisierung zu stoppen. Ihr Schlusssatz war: Wir brauchen Hoffnung als neue Impfe.

Die Dame aus Liverpool meinte, sie fühle sich weniger als Engländerin sondern eher britisch. Sie war besorgt über den starken Individualismus heute, der durch die Selbstdarstellung in den sozialen Medien noch gefördert werde. Vieles sei auf individuelle Leistung angelegt, weniger auf Teamgeist. Dadurch hätten Jugendliche Zukunftsangst. Dabei ist Zuversicht ganz wichtig, wie das Vertrauen auf Gott. Hier kommt das Stichwort Hoffnung zum Tragen.

Ich denke, die Zoom Veranstaltung hat mit ihren Informationen gut dazu beigetragen, den Weltgebetstagsaufruf „Informiert beten – betend handeln“ etwas zu unterstützen.

 

von Ursel Rudolph, Lünen, Evangelischer Kirchenkreis Dortmund

Verschiedene Frauenstimmen zum Weltgebetstag

20. Januar, 2022|Großbritannien|

Die Gottesdienstordnung für den diesjährigen Weltgebetstag am 4. März kommt von Frauen aus England, Wales und Nordirland. Wenn man eine Partnerschaft nach England hat, ist das natürlich doppelt so interessant.

Das dachte wohl auch Pfarrerin Beate Heßler von der MÖWe, die mich zu einem Vorbereitungskreis einlud zusammen mit Frau Montanus von der Frauenhilfe in Westfalen und Pfarrerin Diemut Cramer, die in Mittelengland für die deutschsprachigen evangelischen Gemeinden zuständig ist. Wir haben nun eine Zoom-Veranstaltung als Einstimmung zum Weltgebetstag vorbereitet und laden herzlich dazu ein.

Es wird Informationen, Interviews, Musik und Bilder aus England, Wales und Nordirland geben. Frau Cramer unterstützte uns mit ihrem Insider Wissen sehr, da sie über die Jahre in England einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen dort gewonnen hat.

Interessant ist, dass die WGT-Ordnung von Frauen erarbeitet wurde, die aus ganz unterschiedlichen Landesteilen mit unterschiedlichen politischen Hintergründen kommen und außerdem noch verschiedene Kirchen repräsentieren, nicht nur die Church of England.  Wir versuchen dies bei unserer Zoom Veranstaltung widerzuspiegeln. Die Andacht zu Beginn wird eine methodistische Pfarrerin halten. Bei den Interviews kommen Frauen aus England, Wales und Nordirland zu Wort, ebenfalls aus unterschiedlichen Kirchen. Ich werde unsere Partnerschaft mit der Deanery Salford vorstellen, und der Eccles Community Choir aus Salford wird für die musikalische Begleitung sorgen.

Ich selbst bin gespannt, was die Interviewpartnerinnen berichten werden und vor allem wie sie das WGT Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ verstehen.

 

von Ursel Rudolph, Lünen, Evangelischer Kirchenkreis Dortmund