Partnerschaftsgottesdienst in Bolenge gefeiert

Ein Jahr nach dem Beginn der COVID-19 Pandemie wurde vereinbart, in allen Pfarreien des Kirchenkreises Bolenge einen Dankgottesdienst zu veranstalten, um Gott für seinen besonderen Schutz zu preisen. Er sollte zeitgleich zum Partnerschaftsgottesdienst in Dortmund gefeiert werden. Daher fand es der Superintendent, Pfarrer Jean Robert Ekonzo, angemessen, die folgenden Personen mit

Culte d’action de grâce au Poste de Bolenge

Une année depuis l’apparition de COVID-19, il a été convenu d’organiser sur l’ensemble des paroisses du Poste de Bolenge des cultes d’action de grâce afin de louer Dieu pour sa protection particulière et ce en collaboration avec le District de Dortmund. Ainsi, le PSP, Rev Jean Robert Ekonzo avait-il trouvé bon

Church district Bolenge collects collections for Dortmund

On Sunday, June 6th, we celebrated a partnership service in the Reinoldikirche in Dortmund. Partners from numerous countries were represented with digital contributions and an impressive video of the diversity of ecumenical relationships was created. The video can still be viewed HERE. The partnership with Dortmund was also celebrated on this

Kirchenkreis Bolenge sammelt Kollekte für Dortmund

Am Sonntag, dem 6. Juni haben wir in der Reinoldikirche in Dortmund einen Partnerschaftsgottesdienst gefeiert. Partner*innen aus zahlreichen Ländern waren mit digitalen Beiträgen vertreten und es ist ein beeindruckendes Video der Vielfalt der ökumenischen Beziehungen entstanden. Das Video kann HIER noch nachträglich angeschaut werden. Auch im Kirchenkreis Bolenge in der Demokratischen Republik

Abschied nehmen

Am Vorabend der 56. Tour des Ambulanzbootes kommen die Mitglieder des Teams in Bolenge zusammen. Gemeinsam trauern sie um Pfarrerin i.R. Dorothea Philipps, die am 19. Juni 2021 im Alter von 80 Jahren in Dortmund verstorben ist. Der Projektkoordinator des Ambulanzbootes, Oscar Pekombe, schreibt an die Dortmunder Partner*innen: "Mit großer Trauer

Alle Kinder lernen lesen

Wir besuchen eine Schule in Lilanga und bekommen bestätigt, was wir erwarten: Riesen große Klassen mit 40 bis 70(!) Mädchen und Jungen, die dicht gedrängt in Bankreihen sizend an die Tafel schauen. Frontalunterricht in Reinform. Aus dem Nachbarraum hören wir Kinder, die im Chor Zählen. Je älter die Kinder in den höheren Klassen werden, desto kleiner werden die Gruppen. In den Wahlbereichen wie BWL oder Schneiderei sitzen jeweils nur 4 Jugendliche.Was wir nicht wissen: 60 Kinder in einer Klasse ist auch im Kongo nicht normal!

Passkontrolle, Sicherheitskontrolle, Handy abgeben. „Bei wem haben Sie einen Termin?“

Dann betreten wir „deutschen Boden“. Kaum haben wir im Wartezimmer der Deutschen Botschaft in Kinshasa Platz genommen, werden wir schon in einen Konferenzraum geführt. Die Ausstattung zeugt von einer guten digitalen Vernetzung. Alle vorhandenen Computer sind mit Webcams ausgestattet. Der Stellvertretende Botschafter und sein Mitarbeiter sind erst seit August diesen Jahres in Kinshasa. Sie interessieren sich sehr für unsere Eindrücke aus Bolenge, Lilanga und Bobangi, da sie diese Orte selbst noch nicht besucht haben. Der Stellvertretende Botschafter ist besonders beeindruckt von dem Ambulanzboot. Während seiner gesamten bisherigen Tätigkeit in Afrika ist ihm kein vergleichbares Projekt untergekommen.

Aus den Augen aus dem Sinn

Wie groß mag er sein, der Haufen Plastikmüll, den wir selbst durch unseren Besuch in Bolenge hinterlassen haben? Diese Frage stellen wir uns, als wir an einem Stand mit in Plastiktüten verpackten Erdnüssen im Dorf Lilanga vorbei gehen: da wären zunächst die ca. 150 PET-Wasserflaschen mit dem Aufdruck „Canadian pure“, her geschifft aus Kinshasa. Dazu kommen Folien, die wir am Flughafen um die drei mitgeführten Wasserfilter wickeln mussten, damit sie in das Flugzeug durften. Weiter geht´s mit den Verpackungen für Instantkaffee und Milchpulver, für Seife, Zahnpasta und für Waschmittel zum Wäschewaschen. In dem von uns mitgebrachten nagelneuen Trikotsatz für die Mädchenmannschaft von Bolenge war jedes Shirt und jede Hose einzeln in Folie eingeschweißt. Wie ärgerlich! Diese Liste lässt sich noch beliebig weiterführen.

Fojan

Jean Paul Elombe (29) hat am "Institut supérieur de développement rural" in Mbandaka Umwelt und nachhaltige Entwicklung studiert. Momentan sucht er einen Job und macht ein sechsmonatiges Praktikum bei der Caritas. Trotzdem ist er sozial engagiert. Wir haben ihn kennen gelernt, als er in seiner Freizeit als Wächter unseres Gästehauses in Mabandaka auf uns und unsere sieben Sachen aufgepasst hat. Regelmäßig haben wir gesehen, dass er die Zeit auf dem Grundstück auch praktisch genutzt hat, um an einem Laptop zu arbeiten.

Geteilte Leidenschaft

Bei einem spontanen Spaziergang durch Bolenge bleibe ich, Hannah, vor einem Haus stehen. Auf Augenhöhe ranken grüne Blätter über ein findig konstruiertes Holzgerüst. Unter dem ca 1,5m x 4m großen Teppich aus kürbisähnlichen Blättern hängen große Früchte in der Luft. Was für eine tolle Idee - so werden Blätter und Früchte auch bei starkem Regen nicht matschig. Während ich noch grüble, ob die Pflanze eher eine Zucchini oder ein Kürbis ist, kommt der Gärtner Maître Mbokolo aus seinem Haus und schenkt mir kurzerhand zwei seiner tollen grünen Früchte. Er erzählt, dass er pensionierter Grundschullehrer ist und jetzt Gemüse anbaut. Nichts besonderes? Doch!