Unterwegs in Sambia
FaireKITA besucht den Kirchenkreis Usakos
Bereits am ersten Tag der dreiwöchigen Reise konnte Jasmin Geisler, Projektleitung FaireKITA den neuen Bischof der ELCRN Sageus Kheib in Windhoek treffen. In dem Gespräch ging es um Nachhaltigkeit im Kirchenkreis Usakos sowie um die Wichtigkeit von Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Bischof erhielt das neue Kinderbuch der Projektstelle FaireKITA „Anomas & Rasmus adventure“ in dem es um Freundschaft und die Überwindung von Vorurteilen geht.
Coventry und Oxford
Während unseres Salfordbesuchs haben wir eine Fahrt nach Oxford unternommen. Dabei war unser erster Stop in Coventry. Diese Stadt hat durch deutsche Bomber im Zweiten Weltkrieg enorme Zerstörung und Leid erfahren. Wir besuchten die beeindruckende Ruine der alten Kirche, neben die später eine neue Kathedrale erbaut worden ist. Sie steht für Versöhnung auch mit den ehemaligen deutschen Gegnern und die Arbeit für Frieden in der Welt.
Die englische Identität oder Brexit und keine Ende
Zwölf Lüner*innen waren entsprechend dem 2-Jahresrythmus der Partnerschaft wieder in den Herbstferien zu Gast bei den englischen Freund*innen in Salford. Während der Begegnung sollte es vor allem um das Thema "Identität und Nationalität" gehen. Dabei war das Thema "Brexit" allgegenwärtig. Immer wieder war zu spüren, dass auch die Engländer*innen dieses Thema gar nicht mehr hören wollten und sich nach einer baldigen Lösung des Problems sehnten. Aufschlussreich war bei einem ersten Gespräch die Analyse des Wahlverhaltens beim Brexit-Referendum in Bezug auf das Alter und die soziale Stellung der Bevölkerung.
Endlich angekommen in Badulla
Vanessa Gerum ist von Oktober 2019 bis März 2020 als Praktikantin bei unserer Partnerkirche, der Methodistischen Kirche von Sri Lanka. "Nach fünf Wochen auf Sri Lanka bin ich nun endlich angekommen. Angekommen in Badulla. Der Ort, an den ich unbedingt zurückkehren wollte.
Alle Kinder lernen lesen
Wir besuchen eine Schule in Lilanga und bekommen bestätigt, was wir erwarten: Riesen große Klassen mit 40 bis 70(!) Mädchen und Jungen, die dicht gedrängt in Bankreihen sizend an die Tafel schauen. Frontalunterricht in Reinform. Aus dem Nachbarraum hören wir Kinder, die im Chor Zählen. Je älter die Kinder in den höheren Klassen werden, desto kleiner werden die Gruppen. In den Wahlbereichen wie BWL oder Schneiderei sitzen jeweils nur 4 Jugendliche.Was wir nicht wissen: 60 Kinder in einer Klasse ist auch im Kongo nicht normal!
Gott hat Humor
Als Gott die Erde schuf, wollte sie am Ende bei der Verteilung der Sprachen ein bischen Spass haben. Sie schenkte den Menschen in Namibia vier besondere phonetische Laute - die sog. Klicklaute, die es so in keiner anderen Sprache der Welt gibt. Die Menschen in Namibia lernen diese Schnalzlaute quasi mit der Geburt. Die zusätzlichen Laute werden oft am Anfang von Wörten oder vor Silben in den Sprachen der Nama, Damara und Herero erzeugt. So heißt Windhoek in der Sprache der Herero //Gams, was soviel wie heiße Quellen bedeutet. Lustig für alle anderen wird es meistens, wenn ungeübte versuchen, diese saugenden Schnalzlaute nachzumachen.





