DR Kongo / Bolenge2020-12-04T15:31:28+01:00

Unterwegs in der DR Kongo

Partnerschaftsgottesdienst in Bolenge gefeiert

23. Juni, 2021|0 Kommentare

Ein Jahr nach dem Beginn der COVID-19 Pandemie wurde vereinbart, in allen Pfarreien des Kirchenkreises Bolenge einen Dankgottesdienst zu veranstalten, um Gott für seinen besonderen Schutz zu preisen. Er sollte zeitgleich zum Partnerschaftsgottesdienst in Dortmund gefeiert werden. Daher fand es der Superintendent, Pfarrer Jean Robert Ekonzo, angemessen, die folgenden Personen mit der Durchführung des Gottesdienstes im Zentrum der Pfarrei Bolenge zu betrauen:

Culte d’action de grâce au Poste de Bolenge

23. Juni, 2021|0 Kommentare

Une année depuis l’apparition de COVID-19, il a été convenu d’organiser sur l’ensemble des paroisses du Poste de Bolenge des cultes d’action de grâce afin de louer Dieu pour sa protection particulière et ce en collaboration avec le District de Dortmund. Ainsi, le PSP, Rev Jean Robert Ekonzo avait-il trouvé bon d’aligner les  personnes suivantes pour la conduite du culte à la Paroisse de Bolenge Centre : Officiante. : Sœur Belinda Mosambay Prière pastorale : Sœurs Frida Lokwa et Belinda Mosambay Lecture biblique: Sœur Gloire Inano ·Prédicateur.: Oscar Pekombe Prière des offrandes : Sœur Aminata Ifonda : Sainte-cène : Révérend Lokwa Exhortation et bénédiction : Révérend Ekonzo.

Snowflake and Christmas

11. Januar, 2021|0 Kommentare

Maj is a member of the partnership between the Dortmund church district and the Bolenge church district. The young women from Dortmund is currently studying in Austria. Since a partnership meeting in October 2019, Maj has been in contact with Frida from Bolenge via WhatsApp: I just landed. In Vienna. From the sparsely occupied plane we went straight to a deserted airport. Austria has imposed an entry ban. Only those who undertake to undertake a ten-day home quarantine are allowed to enter. After six days you can test yourself free. I was in Dortmund with my immediate family over Christmas so I wouldn't be all alone in Vienna. Now I'm waiting a long way until it's my turn to commit to quarantine. Army soldiers explain to you that under no circumstances should you leave your own apartment. In the otherwise radiant entrance hall of Vienna Airport, shops are empty and others are barricaded. Unlike normal, no ceiling lamps are reflected in the floor but everything is in the semi-darkness.

Schneeflocken und Weihnachten

11. Januar, 2021|0 Kommentare

Maj ist Mitglied der Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Dortmund und dem Kirchenkreis Bolenge. Momentan studiert die Dortmunderin in Österreich. Seit einer Partnerschaftsbegegnung im Oktober 2019 hat Maj Kontakt über WhatsApp mit Frida aus Bolenge: Soeben bin ich gelandet. In Wien. Aus dem karg besetzten Flugzeug ging es direkt in einen menschenleeren Flughafen. Österreich hat ein Einreiseverbot verhängt. Eingereist werden darf nur, wer sich verpflichtet eine zehn tägige Heimquarantäne anzutreten. Nach sechs Tagen darf man sich Freitesten. Ich war über Weihnachten in Dortmund bei meiner engsten Familie, um nicht ganz alleine in Wien zu sein. Jetzt warte ich mit Abstand, bis ich an der Reihe bin, mich zur Quarantäne zur verpflichten. Bundesheersoldaten erklären einem, dass auf keinen Fall die eigene Wohnung verlassen werden darf. 

Neue Vorsitzende des Partnerschaftskreises Dortmund

6. Januar, 2021|0 Kommentare

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir eine neue Vorsitzende des Partnerschaftskreises Dortmund haben. Es ist Frau Belinda MOSAMBAY, sie ist Präsidentin der Mütter im Kirchenkreis Bolenge. Sie ist eine sehr aktive und kreative junge Mutter. Sie ist die Direktorin eines Kindergartens in Bolenge-pécheurs, 2 km vom Zentrum von Bolenge entfernt.

Möge Gott uns weiterhin beschützen

16. Dezember, 2020|0 Kommentare

Während sich die Dortmunder Partner*inen darauf vorbereiteten, 250 Kalender mit Fotos aus Bolenge an ihre Unterstützer*innen, Spender*innen und Freund*innen zu versenden, haben sie von ihren Partner*innen die folgende Nachricht erhalten: Bitte betet für uns, während wir für euch, Brüder und Schwestern in Deutschland, beten. Wir verfolgen das erneute Ansteigen der Covid-19 Fälle bei euch, einschließlich der Todesfälle, die gestern um 952 gestiegen sind. Das ist sehr traurig und beängstigend. In der Demokratischen Republik Kongo hat Präsident Tshisekedi einige Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 ergriffen, nachdem die Fälle wieder zugenommen haben. Zusätzlich zu dieser Ankündigung werden Maßnahmen insbesondere im Bildungsbereich ergriffen. Die Wiedereröffnung von Schulen und Universitäten wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Und auf Schulebene profitieren die Schüler*innen ab diesem Freitag, dem 18. Dezember 2020, von den frühen Ferien.

May God continue to protect us

16. Dezember, 2020|0 Kommentare

While the Dortmund partners are preparing to send 250 calendars with photos from Bolenge to its partners and friends, they have received the following message from their partners: Please pray for us as we are praying for you, brothers and sisters in Germany. We are following the growing of the covid 19 cases in your side including the deaths that they noticed yesterday about 952. This is very sad and fear. In DRC, President Tshisekedi has taken some measures to fight COVID -19, after the cases are increasing again. In addition to this announcement, measures will be taken in particular concerning the education sector. The academic re-entry is postponed to a later date. And at the school level, students will benefit from early holidays from this Friday 18th, December 2020.

2110, 2019

3:0 für die Mädels aus Bolenge

21. Oktober, 2019|

Zusammen mit an die Tausend Menschen jubelten wir einem unfassbar kitschigen Sonnenuntergang entgegen. Grund dieser euphorischen Stimmung war aber nicht die Sonne, die langsam hinter dem Kongo verschwand, sondern ein Freundschaftsspiel zwischen der Schulmädchenmannschaften von Bolenge und der von Mbandaka. Die jungen Frauen lieferten ein erstklassiges Spiel ab, rannten kontinuierlich übers ganze Spielfeld und hatten einen knallharten Schuss- und das ganze barfuß!

2110, 2019

Wie kommt Fleisch und Fisch auf meinem Teller?

21. Oktober, 2019|

Zum Mittagessen soll es Fufu, Bohnen, Reis, Hühnchen und Fisch geben. Fufu besteht aus Maismehl und Maniokmehl. Wir freuen uns, heute einmal mit zubereiten zu dürfen. Es ist das erste Mal, dass wir mithelfen dürfen - bislang sind wir als Gäste bekocht worden, und haben (meist nur mit den Männern) gemeinsam am gedeckten Tisch Platz genommen. Die Zubereitung haben die Frauen stundenlang am Vormittag übernommen - sie essen nicht gemeinsam mit uns.

2110, 2019

Bateau Ambulance

21. Oktober, 2019|

Und dann liegt es am frühen Morgen endlich vor uns: Am Ufer des Ubangiflusses, im Dorf Bobangi, liegt das "Bateau Ambulance", von dem wir schon so viele Fotos gesehen, so viele Geschichten gehört, so viele Berichte gelesen haben. Für die meisten Mitglieder unserer Delegation ist es das erste Mal, dass wir das Boot besuchen. Als wir am Vorabend nach Einbruch der Dunkelheit in Bobangi ankamen, war es zu dunkel für einen Besuch. Lichtverschmutzung gibt es hier im Equateuer (noch) keine. Aber heute morgen ist es endlich soweit, und wir lernen die Crew der schwimmenden Krankenstation kennen. Dr. Yourssen Bossolo, ein Arzt aus Mbandaka und Bolenge, ist mit einem 13-köpfigen Team bis zu sechs Mal im Jahr meist mehrere Wochen auf dem Kongo und Ubangifluss unterwegs und leistet medizinische Hilfe in entlegenen Dörfern am Fluss. Bei dieser Tour war nun das erste Mal ein Zahnarzt dabei: Harald Flügge ist drei Wochen auf dem Ambulanzboot mitgefahren. Wir haben Ihn in Mbandaka getroffen und er hat uns einen kleinen Einblick in seine Erfahrung an Bord gegeben.

2010, 2019

Wir sitzen alle in einem Boot – auch wenn es regnet

20. Oktober, 2019|

Mitten in der Nacht brechen wir auf, um den Rückweg von Lilanga nach Mbandaka anzutreten. Wir haben etwa 200 Kilometer vor uns - eine ganze Nacht und einen ganzen Tag werden wir durchfahren müssen. Unseren Partner*innen ist es wichtig, dass wir noch bei Tageslicht in Mbandaka ankommen - auf den Dörfern war es möglich, auch noch nach Einbruch der Dunkelheit anzulegen. Die Dörfer, so erklären uns unsere Partner*innen, sind sicherer als die Stadt. Diesmal fahren wir auf dem Ubangi flussabwärts, was deutlich schneller geht als auf dem Hinweg, wo wir entgegen der Strömung unterwegs waren. Erst wenn wir im Süden wieder in den Kongostrom abbiegen werden, wird es wieder flussaufwärts gegen die Strömung gehen.

1910, 2019

Zurück in die Zukunft III

19. Oktober, 2019|

Wir stellen Andreas, der von 1988 bis 1990 in Bolenge gelebt hat, wieder ein paar Fragen zu seinen Beobachtungen - der erste Teil der Fragen kann HIER, der zweite Teil kann HIER nachgelesen werden. Andreas, du hast zuletzt sehr positiv über die technische und digitale Entwicklung berichtet. Das ist ein Blick auf den Kongo, der zunächst einmal überrascht. Wenn man den Nachrichten in Deutschland so folgt, dann wird über den Kongo doch vor allem im Zusammenhang mit Krieg, Korruption und Krankheiten berichtet. Wie erklärst du dir das? Andreas: Dass ich so positiv berichte, hat auch etwas mit den Mitgliedern der Delegation zu tun, mit der ich in diesem Jahr hier unterwegs bin. Gemeinsam haben wir uns vorgenommen, in diesem Jahr einen Blick auf Ressourcen zu entwickeln. Über Defizite wird ja in der Tat schon genug berichtet. Für mich ist dieser Blick auf Ressourcen aber nicht so neu; ich erinnere mich daran, dass ich schon damals, als ich hier meinen Zivildienst absolviert habe, mehr von Gemeinsamkeiten statt Unterschieden, mehr positiv als negativ erlebt habe. Das Leben hier hat sich für mich nicht als Dauer-Krise angefühlt, und ich denke, das ist es für unsere Partner*innen heute auch nicht.

1910, 2019

I`ve got the power

19. Oktober, 2019|

Ruben Ebendémela ist 27 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wir treffen ihn durch Zufall auf dem Markt in Lilanga. Sein Shop unterscheidet sich sichtbar von den umliegenden Marktständen, deren Produktpalette sich auf den ersten Blick oft nicht sehr voneinander unterscheiden: auf einem Betonfundament steht ein gemauertes Haus mit einem Dach aus Wellblech, auf dem sechs Solarmodule installiert sind. Gemeinsam mit seinem Freund Bernard Kabore Lolembe betreibt Ruben einen Shop, in dem die beiden diverse Kommunikationsdienstleistungen anbieten.

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