Über Carolin Daubertshäuser

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Bolenge calendar 2021 ready to print

For many years it has been a tradition in the Dortmund Partnership Circle to design a Bolenge calendar for the coming year from photos from the previous year. This calendar will be distributed to all donors and supporters of the partnership work and the ambulance boat project in Germany. Andreas Denda, member of the partnership, compiles the calendar and selects 12 pictures out of thousands of photos. The calendar will then be distributed each year in mid-December. Here is a small preview of the calendar sheet for the month of January:

Bolenge-Kalender 2021 geht in den Druck

Seit vielen Jahren ist es im Dortmunder Partnerschaftskreis Tradition, aus den Fotos des zurückliegenden Jahres einen Bolenge-Kalender für das kommende Jahr zu erstellen. Dieser Kalender wird an alle Spender*innen und Unterstützer*innen der Partnerschaftsarbeit und des Ambulanzboot Projektes in Deutschland verteilt. Andreas Denda, Mitglied der Partnerschaft, stellt den Kalender zusammen und wählt aus tausenden von Fotos 12 Bilder aus. Mitte Dezember wird der Kalender dann verteilt.

35 Jahre Partnerschaft: eine neue Phase beginnt

Mit der kirchlichen Partnerschaft zwischen Dortmund und Bolenge treten wir jetzt in eine neue Phase ein. Im November 2020 hatten wir unser erstes gemeinsames Treffen mit Partner*innen aus Dortmund und Bolenge - über die digitale Plattform Zoom. Von nun an wollen wir uns regelmäßig gemeinsam treffen, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Wir möchten diesen Blog nutzen, um Neuigkeiten aus unserer Partnerschaftsarbeit zu veröffentlichen: Kleine Geschichten und Berichte über Projekte, Besuche und ökumenische Begegnungen werden Sie hier finden. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Fragen.

Vanessa Akka

Vanessa Gerum war von Oktober 2019 bis März 2020 als Praktikantin bei unserer Partnerkirche, der Methodistischen Kirche von Sri Lanka. Aufgrund der derzeiten Situation, der Coronavirus-Pandemie, hat sie ihren Aufenthalt in Sri Lanka vorzeitig beenden müssen. Seit einer Woche ist sie zurück im Kirchenkreis Dortmund. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen in Badulla, ihrer plötzlichen Abreise und beschreibt, wofür sie dankbar ist. "Vor zwei Wochen gab es den ersten Fall von Corona in Sri Lanka. Ein Touristenführer, welcher mit einer italienischen Gruppe unterwegs war, hatte sich infiziert. Direkt wurden alle Schulen geschlossen, damit das Virus sich nicht schnell ausbreiten kann. Eine Woche später bin ich zu Hause, zurück in Deutschland. Das ging schnell, dieser Abschied. Dort vor Ort in Badulla/Sri Lanka habe ich nicht viel von der Krise mitbekommen. Dadurch, dass die Schulen geschlossen wurden, konnte ich mehr Zeit mit den Kindern verbringen, bevor diese nach Hause zu ihren Verwandten gegangen sind. Natürlich eine Folge von Corona, aber es hatte sonst erstmal nicht viele Auswirkungen.

2020-03-27T11:22:40+01:00Allgemein, Sri Lanka|

Theological College of Lanka

"Im Jahr 2018 haben wir im Rahmen unserer Delegationsreise das Theological College of Lanka besucht. Nun wurde ein neuer Direktor in sein Amt eingeführt. Seid dem 06.01.2020 ist Reverend Nadarajah Arulnathan neuer Direktor des Colleges. An diesem werden Pfarrer*innen der verschiedenen Konfessionen ausgebildet, so etwa die der Methodistischen Kirche Sri Lanka. Ich habe an dem Gottesdienst als Vertreterin des Kirchenkreises Dortmund teilgenommen und durfte unsere Glück- und Segenswünsche überbringen. Neben mir waren auch mehrere andere Vertreter*innen aus den verschiedenen Partnerschaften vertreten. Deshalb fand der Gottesdienst dreisprachig statt. Sinhala, Tamil, Englisch. Reverend Nadarajah war sehr begeistert über meine Partizipation. Er hat mich und zwei weitere deutsche Volunteers eingeladen für ein Wochenende in das College zu kommen und an den verschiedenen Programmen teil zu nehmen. Eine wunderbare Chance, welche wir hoffentlich wahrnehmen können.

2020-01-14T12:54:01+01:00Sri Lanka|

Weihnachten bei der Methodistischen Kirche in Sri Lanka

"In wenigen Tagen ist schon Weihnachten! Wie sehr sich hier die Traditionen doch unterscheiden. Dadurch, dass Sri Lanka ein buddhistisch geprägtes Land ist, ist Weihnachten hier nicht so präsent, wie bei uns in Deutschland. Gefeiert wird es am 25.Dezember, und um sich darauf einzustimmen gibt es Weihnachtsfeiern in den verschiedenen Einrichtungen (z.B. Schulen, Altersheime, Sonntagschulen, Kindergärten etc.) und in jedem Bezirk einen Carol Service. Einen Gottesdienst, in dem Weihnachtslieder gesungen werden und Bibelstellen aus den Evangelien ausgelegt werden. Dekoriert sind die Kirchen, manche christlichen Läden und, wenn eine Familie etwas mehr Geld hat, dekoriert diese ihr Haus mit einem Weihnachtsbaum.

2019-12-20T13:19:38+01:00Sri Lanka|

Coventry und Oxford

Während unseres Salfordbesuchs haben wir eine Fahrt nach Oxford unternommen. Dabei war unser erster Stop in Coventry. Diese Stadt hat durch deutsche Bomber im Zweiten Weltkrieg  enorme Zerstörung und Leid erfahren. Wir besuchten die beeindruckende Ruine der alten Kirche, neben die später eine neue Kathedrale erbaut worden ist. Sie steht für Versöhnung auch mit den ehemaligen deutschen Gegnern und die Arbeit für Frieden in der Welt.

Die englische Identität oder Brexit und keine Ende

Zwölf Lüner*innen waren entsprechend dem 2-Jahresrythmus der Partnerschaft wieder in den Herbstferien zu Gast bei den englischen Freund*innen in Salford. Während der Begegnung sollte es vor allem um das Thema "Identität und Nationalität" gehen. Dabei war das Thema "Brexit" allgegenwärtig. Immer wieder war zu spüren, dass auch die Engländer*innen dieses Thema gar nicht mehr hören wollten und sich nach einer baldigen Lösung des Problems sehnten. Aufschlussreich war bei einem ersten Gespräch die Analyse des Wahlverhaltens beim Brexit-Referendum in Bezug auf das Alter und die soziale Stellung der Bevölkerung.

Alle Kinder lernen lesen

Wir besuchen eine Schule in Lilanga und bekommen bestätigt, was wir erwarten: Riesen große Klassen mit 40 bis 70(!) Mädchen und Jungen, die dicht gedrängt in Bankreihen sizend an die Tafel schauen. Frontalunterricht in Reinform. Aus dem Nachbarraum hören wir Kinder, die im Chor Zählen. Je älter die Kinder in den höheren Klassen werden, desto kleiner werden die Gruppen. In den Wahlbereichen wie BWL oder Schneiderei sitzen jeweils nur 4 Jugendliche.Was wir nicht wissen: 60 Kinder in einer Klasse ist auch im Kongo nicht normal!

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