35 Jahre Partnerschaft: eine neue Phase beginnt

Mit der kirchlichen Partnerschaft zwischen Dortmund und Bolenge treten wir jetzt in eine neue Phase ein. Im November 2020 hatten wir unser erstes gemeinsames Treffen mit Partner*innen aus Dortmund und Bolenge - über die digitale Plattform Zoom. Von nun an wollen wir uns regelmäßig gemeinsam treffen, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Wir möchten diesen Blog nutzen, um Neuigkeiten aus unserer Partnerschaftsarbeit zu veröffentlichen: Kleine Geschichten und Berichte über Projekte, Besuche und ökumenische Begegnungen werden Sie hier finden. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Fragen.

35 years of Partnership: Entering a new phase

With the Church partnership between Dortmund and Bolenge, we are now entering a new phase. In November 2020, we had our first meeting with partners from Dortmund and Bolenge - via the digital platform Zoom. From now on, we want to meet regularly so that we can take advantage of the opportunities offered by digitization. From now on, we will use this blog to post updates of our partnership works: small stories and reports of projects, visits and ecumenical exchange can be found here. We are looking forward to your comments and questions.

2024-01-23T10:22:24+01:00Allgemein, Bolenge / DR Kongo|

Vanessa Akka

Vanessa Gerum war von Oktober 2019 bis März 2020 als Praktikantin bei unserer Partnerkirche, der Methodistischen Kirche von Sri Lanka. Aufgrund der derzeiten Situation, der Coronavirus-Pandemie, hat sie ihren Aufenthalt in Sri Lanka vorzeitig beenden müssen. Seit einer Woche ist sie zurück im Kirchenkreis Dortmund. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen in Badulla, ihrer plötzlichen Abreise und beschreibt, wofür sie dankbar ist. "Vor zwei Wochen gab es den ersten Fall von Corona in Sri Lanka. Ein Touristenführer, welcher mit einer italienischen Gruppe unterwegs war, hatte sich infiziert. Direkt wurden alle Schulen geschlossen, damit das Virus sich nicht schnell ausbreiten kann. Eine Woche später bin ich zu Hause, zurück in Deutschland. Das ging schnell, dieser Abschied. Dort vor Ort in Badulla/Sri Lanka habe ich nicht viel von der Krise mitbekommen. Dadurch, dass die Schulen geschlossen wurden, konnte ich mehr Zeit mit den Kindern verbringen, bevor diese nach Hause zu ihren Verwandten gegangen sind. Natürlich eine Folge von Corona, aber es hatte sonst erstmal nicht viele Auswirkungen.

2020-03-27T11:22:40+01:00Allgemein, Sri Lanka|

FaireKITA besucht den Kirchenkreis Usakos

Bereits am ersten Tag der dreiwöchigen Reise konnte Jasmin Geisler, Projektleitung FaireKITA den neuen Bischof der ELCRN Sageus Kheib in Windhoek treffen. In dem Gespräch ging es um Nachhaltigkeit im Kirchenkreis Usakos sowie um die Wichtigkeit von Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Bischof erhielt das neue Kinderbuch der Projektstelle FaireKITA „Anomas & Rasmus adventure“ in dem es um Freundschaft und die Überwindung von Vorurteilen geht.

2024-01-23T12:41:41+01:00Allgemein, Namibia|

Coventry und Oxford

Während unseres Salfordbesuchs haben wir eine Fahrt nach Oxford unternommen. Dabei war unser erster Stop in Coventry. Diese Stadt hat durch deutsche Bomber im Zweiten Weltkrieg  enorme Zerstörung und Leid erfahren. Wir besuchten die beeindruckende Ruine der alten Kirche, neben die später eine neue Kathedrale erbaut worden ist. Sie steht für Versöhnung auch mit den ehemaligen deutschen Gegnern und die Arbeit für Frieden in der Welt.

Die englische Identität oder Brexit und keine Ende

Zwölf Lüner*innen waren entsprechend dem 2-Jahresrythmus der Partnerschaft wieder in den Herbstferien zu Gast bei den englischen Freund*innen in Salford. Während der Begegnung sollte es vor allem um das Thema "Identität und Nationalität" gehen. Dabei war das Thema "Brexit" allgegenwärtig. Immer wieder war zu spüren, dass auch die Engländer*innen dieses Thema gar nicht mehr hören wollten und sich nach einer baldigen Lösung des Problems sehnten. Aufschlussreich war bei einem ersten Gespräch die Analyse des Wahlverhaltens beim Brexit-Referendum in Bezug auf das Alter und die soziale Stellung der Bevölkerung.

Alle Kinder lernen lesen

Wir besuchen eine Schule in Lilanga und bekommen bestätigt, was wir erwarten: Riesen große Klassen mit 40 bis 70(!) Mädchen und Jungen, die dicht gedrängt in Bankreihen sizend an die Tafel schauen. Frontalunterricht in Reinform. Aus dem Nachbarraum hören wir Kinder, die im Chor Zählen. Je älter die Kinder in den höheren Klassen werden, desto kleiner werden die Gruppen. In den Wahlbereichen wie BWL oder Schneiderei sitzen jeweils nur 4 Jugendliche.Was wir nicht wissen: 60 Kinder in einer Klasse ist auch im Kongo nicht normal!

Gott hat Humor

Als Gott die Erde schuf, wollte sie am Ende bei der Verteilung der Sprachen ein bischen Spass haben. Sie schenkte den Menschen in Namibia vier besondere phonetische Laute - die sog. Klicklaute, die es so in keiner anderen Sprache der Welt gibt. Die Menschen in Namibia lernen diese Schnalzlaute quasi mit der Geburt.  Die zusätzlichen Laute werden oft am Anfang von Wörten oder vor Silben in den Sprachen der Nama, Damara und Herero erzeugt. So heißt Windhoek in der Sprache der Herero //Gams, was soviel wie heiße Quellen bedeutet. Lustig für alle anderen wird es meistens, wenn ungeübte versuchen, diese saugenden Schnalzlaute nachzumachen.

2024-01-23T12:41:06+01:00Allgemein, Namibia|

Partnerschaft erneuern mit dem Kring Usakos

Bei meinem Besuch im Kring Usakos führte mich der zuständige Superintendent Johannes !Goasep nach Swapkopmund und Walvisbay. Bei einer Konferenz mit den meisten der Pfarrer*innen haben wir über die Probleme der letzten Jahre in der Partnerschaft gesprochen. Auch im Kring Usakos hat sich viel verändert. Neue Gemeinden sind enstanden und der zuständige für die Partnerschaft hat den Kirchenkreis gewechselt. Ein Partnerschafts Kommitte gab es schon lange nicht mehr. Besonders die jungen Pfarrer*innen sind sehr an der Partnerschaft mit Dortmund intereessiert und so haben wir direkt eine Whatsapp Gruppe "PartnershipUsakosDortmund" mit allen gegründet, die nun wachsen kann. In Namibia benutzen die Pfarrer'innen hauptsächlich Whatsapp für die Kommunikation und unregelmäßig email.

2024-01-23T12:40:35+01:00Allgemein, Namibia|
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